HOCHPRÄZISE SINTERSTAHLKOMPONENTEN

Materialien

AMES bietet in seinem Katalog mehr als 150 Arten von Sinterstählen an, die eine Vielzahl von Legierungselementen wie Mo, Ni, Cu, Cr oder Mn verwenden. Die endgültigen Eigenschaften des Materials werden auf der Grundlage seiner Dichte, der chemischen Zusammensetzung, der Legierungstechnik der Legierungselemente mit dem Grundeisen und möglichen Wärmebehandlungen reguliert.

Die folgende Abbildung zeigt als Orientierung die Zugfestigkeit von Sinterstählen im Vergleich zu den am häufigsten verwendeten konventionellen Stählen. Die Grafik zeigt, dass gesinterte Stähle durch die richtige Gestaltung der Legierung, die Maximierung der Dichte des Bauteils und/oder die Anwendung von Wärmebehandlungen ein mechanisches Widerstandsniveau aufweisen können, das dem von herkömmlichen legierten Stählen entspricht. Die Elastizitätsgrenze zeigt ein ähnliches Verhalten.

Die Steckgrenze bei Zug und Druck sowie die Härte nehmen linear mit der Dichte zu. Andererseits verbessern sich Dehnung, E-Modul und dynamische Eigenschaften wie Schlagzähigkeit und Dauerfestikkeit bei hohen Dichten (> 7,2 g/cm3) deutlicher.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass gesinterte Stähle weniger empfindlich auf Geometrien mit Kerbwirkung reagieren als massive Stähle.


Die Härte eines Sinterstahls ist aufgrund der Mikroporosität des Materials nicht zur Abschätzung seiner Elastizitätsgrenze geeignet, reicht aber zur Beurteilung seiner Druckfestigkeit aus.

Andererseits hängt die Steckgrenze eines Sinterstahls von seiner Mikrohärte ab. Die Porosität hat keinen Einfluss auf die Mikrohärte, wie in der folgenden Abbildung dargestellt, sie beeinflusst jedoch die scheinbare Härte (die die Mikroporosität des Materials berücksichtigt).

Härte des gesinterten Stahls

Die Eigenschaften dieser Materialien können durch die Anwendung bestimmter Spezialverfahren:

  • Sinterhärten. Es erreicht am Ausgang des Sinterofens eine hohe Härte, ohne dass eine anschließende Wärmebehandlung erforderlich ist.
  • Hochtemperatur-Sintern. Erhöht die Dichte und verbessert die mechanischen Eigenschaften, insbesondere Dauerfestigkeit und Zähigkeit.
  • AmesDens-A® und AmesDens-C®. Verfahren zur Erzielung einer sehr hohen Dichte direkt im Verdichtungsvorgang und damit hervorragender mechanischer Eigenschaften.
  • SurfaDens®. Oberflächenverdichtung der Zähne eines Zahnrads, wodurch auch die Präzision des Zahnprofils verbessert wird. Geeignet für Getriebe, die unter sehr anspruchsvollen Bedingungen arbeiten.
  • Ames-HAP®. Es ermöglicht die Herstellung von Bauteilen mit hoher Härte und großer Maßgenauigkeit.
Mikrostruktur eines austenitischen rostfreien Stahls

Gesinterte Edelstähle werden in Systemen verwendet, die eine hohe Korrosionsbeständigkeit sowohl bei Raumtemperatur als auch bei erhöhten Temperaturen erfordern.

Die von AMES zur Herstellung von Sinterteilen angebotenen Edelstähle sind die AISI-Qualitäten 303, 304, 316, 310, 409, 430, 434 und 410 (austenitisch, ferritisch und martensitisch). Die Wahl des Materials richtet sich nach den Anforderungen an Korrosionsbeständigkeit, Hochtemperatur-Oxidationsbeständigkeit, Härte, mechanische Beständigkeit oder Magnetismus. Seine Korrosionseigenschaften variieren je nach chemischer Zusammensetzung des Materials und den Verarbeitungsbedingungen erheblich.

AMES bietet Ames-SSP®-Edelstahl mit sehr hoher Korrosionsbeständigkeit (mehr als 2.000 Stunden in einer Salznebelkammer).

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BESCHREIBUNG

ANWENDUNGEN

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HERSTELLUNG

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